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Auf dem Weg nach Tokio: der schnellste Rollstuhlsprinter der Welt, Leo-Pekka Tähti

6.3.2020

Werden die Paralympia-Siege anhalten?

Leo-Pekka Tähti wurde 1983 in Pori, Finnland, geboren. Trotz seiner angeborenen Rückenmarksverletzung hatte Leo-Pekka eine normale Kindheit und begann in jungen Jahren, Sport zu treiben. Seine erste Sportart war Rollstuhlbasketball. Rollstuhlbasketball ist neben Rollstuhlrennen bis heute seine zweite Sportart geblieben.

Leo-Pekka begann im Alter von 14 Jahren mit Rollstuhlrennen, und es dauerte nicht lange, bevor er seinen ersten Halbmarathon absolvierte, bei dem er das Ergebnis 1:26:49 erzielte. Seitdem ist Leo-Pekka weit gekommen, denn sein aktueller Rekord für einen kompletten Marathon ist eine ähnliche Zeit, nämlich 1:46:04!

Neben seinem eigenen Sporttraining hat Leo-Pekka eine berufliche Qualifikation als Trainer erworben, was nützlich sein kann, wenn er sich einmal von seiner Laufbahn als Athlet zurückzieht.

Rollstuhlrennen ist eine der beliebtesten Behindertensportarten der Welt und ist seit den ersten Spielen 1960 in Rom paralympische Disziplin.

Die Distanzen der einzelnen Wettbewerbe sind dieselben wie beim Laufen: 100, 200 und 400 m Kurzstrecke, 800 und 1 500 m Mittelstrecke, 5 000 und 10 000 m Langstrecke und der Marathon als längste Distanz.

Leo-Pekkas Training ist von Anfang an durch Entschlossenheit und eine zielorientierte Einstellung definiert gewesen. Nachdem er 1997 mit Rollstuhlrennen begann, benötigte Leo-Pekka nur ein paar Jahre, um in Finnland die Spitze seiner Sportart zu erreichen. Im Jahr 2000 brach er sowohl in der Distanz 200 als auch in der Distanz 10 000 Meter den jeweiligen finnischen Rekord, und im Jahr darauf vertrat er bereits Finnland bei den Europameisterschaften.

2002 stieß der Trainer Juha Flinck zu seiner Mannschaft, auf den Leo-Pekka seine erstaunliche Entwicklung in den folgenden Jahren zurückführt. 2004 feierte Leo-Pekka bereits seine erste paralympische Goldmedaille in Athen, der noch fast 30 weitere Medaillen in großen Wettbewerben folgten. 

Seit Athen ist Leo-Pekka in der Distanz 100 Meter unschlagbar gewesen. Dieses Jahr ist ein besonderes, da laut Leo-Pekkas eigenen Worten die Paralympischen Spiele in Tokio seine letzten sein werden. Deshalb wird er in dieser Saison sein Bestes geben – das Ziel besteht darin, stärker als je zuvor zu sein!



Auf dem Weg nach Tokio: Jenna Laukkanen, Rekordbrecherin im Brustschwimmen

28.2.2020

Jenna, die ursprünglich aus Sotkamo stammt, begann ihre Erfolgsgeschichte schon in jungen Jahren. Bei den finnischen Meisterschaften 2009 errang sie als nur 14-Jährige im Brustschwimmen über 100 Meter die Silbermedaille in der Altersgruppe der Jugendlichen und die Bronzemedaille in der Altersgruppe der Erwachsenen. Im selben Jahr holte sie ihre erste internationale Medaille beim Europäischen Olympischen Jugendfestival, wo sie sowohl in der Distanz 100 Meter als auch der Distanz 200 Meter den zweiten Platz belegte.

Bei den Europa- und den Weltmeisterschaften gibt es zwei verschiedene Bahnlängen: die Langbahn mit 50 Metern und die Kurzbahn mit 25 Metern. Jenna ist besonders bei Kurzbahnwettbewerben erfolgreich gewesen. 2015 erreichte Jenna ihre bislang besten Ergebnisse, indem sie auf der Kurzbahn sowohl in der Distanz 50 Meter als auch in der Distanz 100 Meter Gold holte. In den folgenden zwei Jahren erschwamm sie sich auch bei den Europameisterschaften Medaillen.

Die Saison 2018-19 war schwer, und trotz harten Trainings war das Schwimmen schwierig. Jenna führte sich vor Augen, dass gut trainieren nicht gleichbedeutend ist mit viel trainieren und dass es wichtig ist, vernünftig und geduldig zu bleiben. Außerdem ist es notwendig, Trainingspausen einzulegen – hier spielen Freunde und Familie eine wichtige Rolle.

Sobald diese Grundsätze umgesetzt waren, begann das Training angenehmer zu werden. Dies spiegelte sich auch in Jennas Zustand wider: Bei der Europameisterschaft 2019 kam sie beim Kurzbahnschwimmen erneut auf das Siegertreppchen.  Wie Jenna gesagt hat, lernt man aus Erfolgen selten etwas und wächst am meisten an Fehlschlägen.

Als Abwechslung vom Wettkampfschwimmen mit Fokus auf der individuellen Leistung nahm 2019 Jenna als einziger Finne an der neuen International Swimming League (ISL) teil. In diesem Wettbewerb werden die von den einzelnen Teilnehmern erzielten Ergebnisse zu einer Gesamtpunktzahl für das Team addiert. Durch dieses neue Format will Jenna festgefahrenen Gewohnheiten vorbeugen und den Sport von einer neuen Seite kennenlernen. 

Bei der ISL schwimmt Jenna im Team Iron. Mannschaftskapitänin ist die Ungarin Katinka Hosszú, die selbst dreifache Olympiameisterin ist. Mit Weltklasseschwimmern und Olympiamedaillenträgern zusammenzuarbeiten, ist ideal, um für Inspiration und Motivation für die Zukunft zu sorgen. 

Die nächste große Herausforderung steht bereits fest: die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio. Um sich für Tokio zu qualifizieren, müssen Schwimmer bis Anfang Juli bestimmte Zeitanforderungen erfüllen. Jennas Ziel ist es, durch ihre Teilnahme an der Europäischen Langbahnmeisterschaft, die im Mai in Budapest stattfindet, einen Platz in der Olympiamannschaft zu erwerben.

Auch wenn die Konkurrenz auf internationaler Ebene hart ist und bei den Olympischen Spielen nur auf der Langbahn geschwommen wird, hat sich Jenna bereits ihre Teilnahme an den zwei vorherigen Olympischen Sommerspielen erschwommen. 2016 erzielte sie in Rio beim Brustschwimmen über 100 und 200 Meter unglaubliche finnische Rekordzeiten. Nur die Zeit wird zeigen, welche Leistungen die Zukunft bereithält!



Auf dem Weg nach Tokio: Der aufsteigende Stern im griechisch-römischen Ringen, Arvi Savolainen

27.2.2020

Arvi Savolainen, geboren 1998 in Lahti, ist einer der hellsten neuen Sterne im finnischen Ringen. Er beschreibt Ringen als einen Sport, in dem man einen ehrlichen Wettkampf mit jemandem austragen kann und der einem bei einem Schultersieg auch das Gefühl gibt, sich selbst zu bezwingen. Arvi, der groß für sein Alter war, begann schon in sehr jungen Jahren mit dem Ringen. Er sah sich schon früh vor Herausforderungen gestellt, da er oft mit Jungen ringen musste, die älter waren als er. Dank starker Gegner und methodischem Training entwickelte er sich schnell und führte bereits im Alter von 17 Jahren seine Altersgruppe auch auf internationaler Ebene an.

Ringen ist seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit im Jahr 1896 Teil des Olympia-Programms, ausgenommen lediglich die Olympiade von 1900. Um es genau zu sagen, ist Arvis Sportart das griechisch-römische Ringen, eine der zwei Stilarten im olympischen Ringen. Der Unterschied zur anderen Stilart, dem Freistil, besteht darin, dass beim griechisch-römischen Ringen der Kontrahent nicht unterhalb der Gürtellinie angegriffen werden darf. Die Bezeichnung „griechisch-römisches Ringen“, (auch „Greco“ als Abkürzung des englischen „Greco-Roman“), geht darauf zurück, dass früher angenommen wurde, dass im alten Griechenland und Rom in dieser Weise gerungen wurde.

Olympia-Disziplin ist das griechisch-römische Ringen nur bei den Männern; beim Ringen der Frauen handelt es sich um Freistilringen mit modifizierten Regeln. Wettkämpfe werden in mehreren Alterskategorien veranstaltet, wobei die wichtigsten die Kadetten (16 bis 17 Jahre), die Junioren (bis 20 Jahre), die Kategorie U23 sowie die Erwachsenen oder Senioren sind. Die Gewichtsklassen in diesen Altersgruppen reichen von 42 bis 130 kg. 

Arvi hat in den letzten Jahren in der Gewichtsklasse 97 kg gerungen und praktisch jede Auszeichnung im Jugendringen erhalten: 2018 war er Weltmeister in der Juniorenkategorie und 2019 Europa- und Weltmeister in der Kategorie U23. In der Gewichtsklasse 97 kg der Erwachsenen besitzt er nordische Meistertitel aus den Jahren 2018 und 2019 und ist auch der Sieger der finnischen Meisterschaft 2019. 

Die Konkurrenz in der Sportart ist in Finnland hart: Elias Kuosmanen, der auch mit Arvi trainiert hat, ist in der Gewichtsklasse 97 kg ein würdiger Kontrahent gewesen und ist ausgewählt worden, Finnland im Olympia-Qualifikationsturnier zu vertreten. Nur ein Ringer pro Gewichtsklasse kann zu den Spielen entsendet werden, und aus diesem Grund ist Arvi für die finnischen Meisterschaften, die Anfang dieses Jahres stattfanden, in die Gewichtsklasse 130 kg gewechselt und strebt jetzt einen Platz in der schwereren Gewichtsklasse des Olympia-Qualifikationsturniers an.

Das schwerere Gewicht seiner Kontrahenten war offensichtlich kein Hindernis für Arvi, da er erneut den finnischen Meistertitel errungen hat. In den Europameisterschaften, die im Februar in Rom stattfanden, schaffte er es bis zum Kampf um die Bronzemedaille in der Schwergewichtsklasse, obwohl es ihm diesmal nicht gelang, eine Medaille zu holen. Beim Ringen geht es nicht nur um Gewicht und Brachialgewalt. Die Sportart erfordert darüber hinaus auch Ausdauer, Koordination, Explosivkraft und einen guten Blick für die Situation.

Arvi denkt schon lange über eine Olympiateilnahme nach. Nachdem er 2018 den Weltmeistertitel der Junioren geholt hatte, fühlte sich Arvi schon fast unwirklich – war er wirklich Weltbester? Gleichzeitig rückte Olympia einen Schritt näher. Laut Arvi ist das Beste an den Olympischen Spielen, dass sie durch Sport die ganze Welt zusammenbringen, ungeachtet all der anderen Dramen und Konflikte, die sich abspielen. Der Weg nach Tokio ist keineswegs gerade oder eben, doch die helle Flamme der olympischen Fackel wird Arvi zweifellos auch in der Zukunft leiten.



Icepeak wird Hauptpartner im Filmprojekt “Omerta”

11.12.2019

Als eine der international erfolgreichsten Marken der Luhta Sportswear Company ist Icepeak erfreut, eine Zusammenarbeit mit der internationalen Filmproduktion „Omerta“ anzukündigen. Die Großproduktion basiert auf dem Erfolgsroman 6/12 vom berühmten finnischen Schriftsteller Ilkka Remes, und sie besteht aus zwei Action-Thrillern in voller Länge sowie einer 6-teiligen Fernsehserie.

„Omerta“ ist ein ehrgeiziges Projekt im Rahmen der Nordischen Filmindustrie – durch den Einsatz von mehreren finnischen Top-SchauspielerInnen und ausländischen Talenten sowie durch die Nutzung neuester Technologien, wie virtuellen Welten und für die Videospielindustrie entwickelten 3D-Engines, soll eine bislang unerreichte Produktionsqualität erreicht werden. Die Filme werden sowohl in Finnland als auch im Ausland gefilmt.

Dieser internationale und innovative Ansatz hat Icepeak dazu inspiriert, Partner im Projekt zu werden. Icepeak bemüht sich stets darum, finnische Innovationen und Expertise international sichtbar zu machen, und deshalb reiht sich diese Partnerschaft hervorragend in die Zusammenarbeiten der Marke ein.