
Mit deinem Hund joggen gehen
Was ist zu beachten, wenn du mit deinem vierbeinigen Freund laufen gehst? Schau dir die Tipps von Rukka an, bevor ihr euch gemeinsam auf den Weg macht!
Das Laufen mit einem Hund bietet sowohl dem/der Besitzer/in als auch dem Hund Bewegung und eine fröhliche gemeinsame Zeit. Ein neues gemeinsames Hobby stärkt die Beziehung zwischen dir und deinem Hund und kann auch viel mehr Spaß machen, als alleine herumzulaufen. Die folgenden Hinweise ermöglichen euch einen guten Start in euer neues gemeinsames Hobby.
1. Stelle sicher, dass die Sportart für deinen Hund geeignet ist
Manche Hunderassen und Menschen sind für das Laufen mit Hund besser geeignet als andere. Deshalb solltest du als Erstes überlegen, ob dein Hund ein potenzieller Langstreckenläufer ist. Für aktive Rassen, die viel Bewegung brauchen, kann Laufen ideal sein, während ein kleiner Begleithund, der an kurze Spaziergänge um den Block gewöhnt ist, möglicherweise schwer zu motivieren ist. Es ist auch nicht gut für den Hund, wenn er plötzlich sehr viel rennen muss, wenn er es nicht gewohnt ist. Für kleine Welpen ist Joggen ebenfalls nicht geeignet, da anstrengendes Laufen die Muskeln und Gelenke des wachsenden Körpers belastet. Auch kleine Welpen müssen ihre Ruhe haben, um die weite Welt kennenzulernen und sich zu beschnuppern.
Insgesamt solltest du dir die Frage stellen, ob Laufen für deinen Hund körperlich geeignet ist und vor allem, ob es ihm oder ihr Spaß macht.

2. Hol die richtige Ausrüstung
Für das Laufen mit deinem Hund brauchst du nicht viel Ausrüstung, aber ein paar Produkte können es ein bisschen einfacher und bequemer machen. Ein Laufgürtel ermöglicht es dem/der Besitzer/in zum Beispiel, die Leine des Hundes nicht die ganze Zeit festhalten zu müssen, so dass sie ihre Hände frei bewegen können, wie sie sich beim Laufen am wohlsten fühlen. Gleichzeitig ist der Hund sicher unter Kontrolle und es besteht kein Grund zur Sorge, dass er weglaufen könnte. Einige Laufgürtel können auch mit einer Vielzahl von kleinen Gegenständen ausgestattet werden, wie zum Beispiel einer Wasserflasche, Kotbeuteln oder Hundeleckerlis. Der Komfort beim Laufen kann zudem erhöht werden, indem der Gurt mit einer flexiblen Verlängerungsleine kombiniert wird, um die Stöße, die durch die plötzlichen Bewegungen des Hundes verursacht werden, abzufedern.

Bevor du losziehst, solltest du die Jahreszeit und das Wetter berücksichtigen, falls dein Hund zusätzliche Kleidung oder Ausrüstung braucht. Wenn du zum Beispiel bei warmen Sommertemperaturen läufst, kann es notwendig sein, deinem Hund mit kühlenden Produkten Erleichterung zu verschaffen, und es ist immer eine gute Idee, Wasser dabei zu haben. Wenn es regnet, solltest du das Fell deines Hundes mit einem Regenmantel oder einem schützenden Overall davor schützen, dass es nass und schlammig wird. Bei Winterfrost kann ein längerer Lauf durch warme Stiefel ermöglicht werden, welche die Pfoten deines Freundes vor dem Einfrieren schützen. In der dunklen Jahreszeit und an den Abenden ist es außerdem eine gute Idee, die Sichtbarkeit deines Hundes mit Sicherheitsausrüstung zu erhöhen, z. B. mit einem Halstuch oder einer Weste mit hoher Sichtbarkeit. Achte außerdem darauf, dass dein Hund ein gut sitzendes Geschirr oder Halsband hat.

Neben diversem Haustierzubehör sollte auch auf die Ausrüstung für den/die Besitzer/in, wie z.B. Laufschuhe und die richtige Kleidung, geachtet werden, damit das Laufen für euch beide zu einem guten Erlebnis wird. Es lohnt sich, einen Blick auf das Angebot von Rukka Sport für Menschen zu werfen, wenn deine Schuhe oder deine Kleidung ein Upgrade brauchen. Mit wetterfester und Hightech-Ausrüstung kannst du bei jedem Wetter laufen und dein Outfit im Rukka-Stil abstimmen. Ein echter Blickfang als Team auf der Laufstrecke!
3. Bereite dich im Voraus auf den Lauf vor
Das Laufen mit deinem Hund ist nicht vergleichbar mit einem etwas schnelleren Spaziergang. Der/die Besitzer/in muss eigene neue Regeln für den Lauf aufstellen, damit er ein Erfolg wird. Ein Hund, der schön neben dir herläuft, macht das Laufen leichter. Deshalb solltest du diese Fähigkeit mit deinem Hund üben, bevor du dich auf den Weg machst. Du solltest auch darauf achten, wie viel du deinen Hund während des Laufs schnüffeln lässt. Ein Spaziergang ist eigentlich kein Lauf, wenn du bei jedem interessanten Geruch anhältst. Das kannst du durch langfristiges Üben und verschiedene Kontaktübungen erreichen, die du auch vorher trainieren solltest.
Bevor du anfängst, solltest du dir auch Gedanken über die Art des Geländes machen, auf dem du laufen wirst. Genau so wie für Menschen ist es auch für Hunde wichtig, auf welchem Untergrund die Aktivität stattfindet. Harter Asphalt kann, vor allem im Sommer, sogar gefährlich heiß für die Pfoten deines Hundes sein, und die stärkere Belastung beim Laufen kann den Körper stärker beanspruchen als beim Laufen auf weicherem Untergrund. Schotterstraßen und Pfade sind vielleicht die bessere Alternative für diese Aktivität.
4. Was du bei deinem ersten Lauf beachten solltest
Die ersten paar Läufe solltest du ganz langsam angehen, damit die Erfahrung weder für den/die Besitzer/in noch für den Hund zu anstrengend wird. Langsames und stetiges Laufen wird sich auszahlen, und es gibt keinen Grund zur Sorge, wenn es beim ersten Mal nicht klappt. Dein Hund versteht vielleicht nicht sofort, worum es geht, und tut so, als ob es ein lustiges Spiel wäre. Führe deinen Hund sanft und deutlich. Bei den ersten Läufen ist es jedoch absolut notwendig, auf den Hund einzugehen, und der/die Besitzer/in muss nicht nur sein eigenes Können im Auge behalten, sondern auch beobachten, wie es seinem Hund geht. Deshalb solltest du den ersten Lauf als Übungsrunde betrachten und erst in den späteren Sessions etwas länger und härter laufen.
Fängst du ganz neu mit dem Laufen an oder ist es schon eine Weile her, dass du das letzte Mal gelaufen bist? Klicke hier für Rukkas Tipps, wie du mit dem Laufen anfängst:
Rukka – back on track!

5. Angemessene Erholungszeit sicherstellen
Sowohl Menschen als auch Hunde brauchen Zeit, um sich zu erholen, was besonders wichtig ist, wenn sie eine neue sportliche Aktivität beginnen. Für Erholung braucht man Zeit, gute Ernährung und Ruhe. Du solltest deinen Hund am ersten Tag des Laufens nicht zu sehr stressen, also lass es für den Rest des Tages ruhig angehen. Es kann sein, dass dein Hund am nächsten Tag noch nicht wieder laufen kann, also gib ihm Zeit, sich auszuruhen und halte dich stattdessen an leichtere Spaziergänge. Hunde kümmern sich oft selbst um ihre Ruhe, aber du musst dafür sorgen, dass sie genug Ruhe haben, um das zu tun. Die Nahrungsaufnahme des Hundes ist häufig vorgegeben, aber bitte beachte, dass der Energieverbrauch nach intensiver Bewegung höher sein kann. Wenn dein Hund sehr hungrig zu sein scheint, kann es notwendig sein, die Ration etwas zu erhöhen, zumindest solange das Training andauert.

+ Canicross
Mit deinem Hund zu laufen ist eine gute Sache, und wenn du dich für diese gemeinsame Aktivität wirklich begeisterst, gibt es auch eine eigene Sportart: Canicross. Es ist schneller als einfaches Joggen und erfordert oft ein bisschen mehr Ausrüstung. Beim Canicross zieht der Hund die Person mehr oder weniger an einer elastischen Leine hinter sich her, aber der/die Besitzer/in läuft mit. Ansonsten ist die Idee im Grunde dieselbe wie beim normalen Laufen mit dem Hund. Man kann auch an Canicross-Wettbewerben teilnehmen, bei denen sowohl die Fitness des Besitzers/der Besitzerin als auch die des Hundes auf die Probe gestellt wird.